BBK Bundesverband
 
  BBK Landesverband

 

Exkursionen


Termin | Ziel



Der BBK Osnabrück fährt nach Ostfriesland

Der Bund Bildender Künstler (BBK) Osnabrück bietet eine Tagesfahrt per Bus an nach Emden in die Kunsthalle, zur spätgotischen Orgel nach Rysum und zum Emsperrwerk nach Gandersum.

Bei einer Führung in der Kunsthalle werden wir die Sammlung von Henri Nannen kennen lernen und in einer kleinen Sonderausstellung den österreichischen Maler Herbert Brandl begutachten können.
Brandl (geb. 1959) wurde in Deutschland durch eine Ausstellung in den Deichtorhallen in Hamburg (2009) bekannt.
Er gilt als kraftvoller Maler, dessen Bilder zwischen Abstraktion und Figuration changieren und beide Optionen der Betrachtung offen lassen. Im ersten Augenblick wirken die Bilder gegenstandslos, doch dann erscheinen figurale Bildgedanken. die sich aber wieder in Ungegenständlichkeit aufzulösen scheinen.

In Ostfriesland in Krummmhörn-Rysum findet sich in der reformierten Kirche eine spätgotische Orgel aus dem Jahre 1457. Es ist die älteste bespielbare und im Grundbestand erhaltene Orgel in Deutschland. Sie wurde vom Orgelbauer Harmaanus aus Gronningen gebaut. Wir wollen sie uns anschauen, aber auch hören: die Küsterin wird für uns auf dem Instrument spielen.

Im nahe gelegenen Gandersum können wir uns in einer Führung über das Emssperrwerk informieren.

Datum: Sonnabend, d. 12.05.2012

Preise:
Busunternehmen Kettler: 555 €
Kunsthalle Emden: 75 € Führung (90 Min.), 6 € Eintritt Rysum/Orgel Spende
Emssperrwerk/Führung 3 € pro Person

Treffpunkt: 08:00 Uhr vor dem Amtsgericht, Kollegienwall

Anmeldung: sybille.hertel@uos.de


 

 

Fahrt nach Essen zum Folkwang Museum und
zur Zeche Zollverein

Der Bund Bildender Künstler(BBK) Osnabrück
bietet am Sonnabend 09.04.2011 eine Tagesfahrt mit
Bus zum Folkwang Museum und zur Zeche Zollverein
in Essen an. Wir werden dort eineinhalb Stunden durch
den Museumsneubau des englischen Architekten David
Chipperfield und durch die Sammlung geführt.
Mittagessen im Casino der Zeche Zollverein. Anschlies-
send Besichtigung von moderner Kunst auf dem ehe -
maligen Zechengelände.
(Kunstwerke von Ulrich Rückriem, Maria Nordmann,
Ilya und Emilia Kabakov).
Treffpunkt:
8:30 Uhr vor dem Amtsgericht, Kollegienwall
Anmeldung: sybille.hertel@uos.de


 

Fahrt zum Emil Schumacher Museum

vom BBK Kunst-Quartier zum Kunstquartier Hagen

Der Bund Bildender Künstler (BBK) Osnabrück bietet am Sa. 27.2.2010 eine Tagesfahrt zum neu eröffneten Emil Schumacher Museum nach Hagen an, das architektonisch mit dem Osthaus-Museum verbunden ist.

Emil Schumacher (1912 – 1999) ist ein international anerkannter Künstler und geprägt von der informellen Malerei.

Im Osthaus-Museum sind 2 weitere Ausstellungen (M.C. Escher und Adolf Luther) zu besichtigen.

Der Bus startet am Samstag, 27.2.2010 um 8.30 Uhr vom Neumarkt/Ecke Kollegienwall. Die Rückkehr wird ca. gegen 20 Uhr sein.

Der Preis für Bus/Eintritt/Führung beträgt 35,- Euro.

Bei Interesse Info und Anmeldung bis 13.2.2010 unter

Tel. 0541 430258.


 

Infoblatt zur Museumsfahrt nach Hagen

Am 28.8.2009 wurde das Emil Schumacher Museum in Hagen eröffnet.
Damit bekommt das Lebenswerk des berühmten Ehrenbürgers der Stadt einen festen Platz.
Zum 85. Geburtstag des Künstlers fasste der Rat den Beschluss – das war 1997 –
Emil Schumacher ein Museum zu bauen. Er selbst hatte vor, eine Familienstiftung zu gründen und diese mit einem großen Bestand seiner Werke auszustatten. Zwei Jahre später ist Emil Schumacher unerwartet gestorben; der Sohn hat dann diese Stiftung gegründet und sich am Bau des Museums wesentlich finanziell beteiligt.

Der Neubau des Museums ging einher mit einer Umgestaltung des alten Bestands des Osthaus- Museums und ist eine sehr interessante Architektur. Beide Häuser sind durch eine Glaswand miteinander verbunden (ein Haus-im-Haus-Prinzip).
Beide Museen haben einen gemeinsamen Eingangsbereich.
Das E. Schumacher Museum ist ein mehrgeschossiges Gebäude, die Ausstellungsräume sind im 1. und 2. Obergeschoss, das letztere ist mit einem Glasdach ausgestattet, wodurch die Werke Tageslicht bekommen.
Im Erdgeschoss befinden sich ein Vortragssaal und Depoträume.
Im Gesamtkomplex sind ein Bistro und Café, die für alle - nicht ausschließlich für Museumsbesucher - zugänglich sind.

Emil Schumacher (1912 – 1999)
E. Schumacher stammt aus einer Handwerkerfamilie in Hagen und wollte schon früh Künstler werden. Er studierte in Dortmund. Besonders interessierten ihn die Expressionisten und der abstrakte Expressionismus. Diese Art der Malerei war allerdings keine akzeptierte Kunst in der NS-Zeit.
Also stellte er seine Malerei ein und wurde technischer Zeichner. Nach dem 2. Weltkrieg begann er einen Neuanfang, war geprägt vom abstrakten Expressionismus und vom action painting (Jackson Pollock).
Schon in den 50iger Jahren hatte er Erfolge besonders in den USA, während ihm die Hagener eher Spott und Skepsis entgegenbrachten.
So dauerte es auch sehr lange bis sich in Hagen der Museumsbau realisieren ließ, kontroverse Diskussionen fanden statt.
E. Schumacher liebte das Experimentelle, verarbeitete Fundstücke von seinen Spaziergängen und immer gewaltige Farbmassen.
Kunsthistorisch ist er in Verbindung zu der informellen Malerei zu sehen.

Zwei weitere Ausstellungen im Osthaus-Museum
M.C. Escher (1898 – 1972 ) „Illusion und Wirklichkeit“
Bei den Bildern des holländischen Grafikers finden wir ungewöhnliche Konstruktionen, die zum Hinterfragen, genauen Hinschauen und Entdecken anregen. Wir sehen Welten, die es so nicht geben kann.
Wir finden hier über 100 Werke aus dem Herakleidon-Museum in Athen.

Adolf Luther (1912 – 1990) „Licht sehen“
Der Krefelder Maler arbeitet mit dem Material Glas, mit Lichtbrechungen und Spiegelungen und nutzt das Licht als Gestaltungsfaktor im Raum.
Er ist als Vertreter der kinetischen Kunst und der Op Art zu sehen.



 

Tagesfahrt 23.6.07
Frauenmuseum Bonn Ausstellung
Gabriele Münter Preis 2007

Der Bund Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK) Osnabrück bietet gemeinsam mit dem Gleichstellungsbüro der Stadt Osnabrück eine Tagesfahrt zum Frauenmuseum Bonn an. Der Gabriele Münter Preis, der in dreijährigem Turnus ausgeschrieben wird, setzt ein kulturpolitisches Zeichen. Er ist europaweit der erste Kunstpreis, der sich an Künstlerinnen wendet, die älter als vierzig Jahre sind. 2007 wurde er zum fünften Mal vergeben. Nach der Preisverleihung an Leni Hoffmann und der Ausstellung im Martin-Gropius-Bau in Berlin wird die zeitgenössische Ausstellung mit 40 ausgewählten Künstlerinnen in Bonn gezeigt. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum Besuch der Kunstmeile in Bonn.

Am Samstag, 23.6.07 um 8 Uhr startet der Bus vom Neumarkt/Ecke Kollegienwall und die Rückkehr wird ca. 20 Uhr in Osnabrück sein. Der Preis für Bus/Eintritt/Führung beträgt 25,00 Euro. Info und Anmeldung bei dem BBK Osnabrück Tel. 05402-6919079 oder im Gleichstellungsbüro der Stadt Osnabrück Tel. 0541- 323 2002.

[ mehr...]